„Fausten`s Höllenfahrt und Gretchens Nachtgesang“



Jahr: 2004

Fantastischer Faust im Schweriner Puppenspiel

"...bevor es auf Dr. Faust`s Reise durch die kleine und große Welt gehen kann, muß der Dr. Faust noch spazieren gehen. Erstens weil es Ostern ist und zweitens weil der Herr Goethe sich diesen schönen langen, den Osterspaziergang, zur Freude aller Lehrer und zum Verdruß aller Schüler ausgedacht hat. Aus dieser Sequenz macht Margrit Wischnewski, lebhaft und dann auch lautstark unterstützt von Jutta Breu als Souffleuse aus dem Hintergrund, ein Glanzstück, das dem elenden "Schulaufsager" allen Schrecken nimmt. Eine rund siebzigminütige Lebens - und Zeitreise ist es, auf die das Publikum mitgenommen wird. Fantastisches und Fantasieanregendes wird dargeboten in " Faustens Höllenfahrt und Gretchens Nachtgesang, " es unterhält und bereitet Vergnügen - den Schülern und wohl auch den Lehrern.

Karin Gustmann, Ostseezeitung vom 27. Oktober 2004


Das Gedruckte wird Gestalt

".......wird nicht unterrichtet, hier wird mit dem Stoff aus vielen Zeiten ein Spiel - Flug unternommen. ......Ganz im Sinne des Theaterdirektors bei Goethe, schont Margrit Wischnewski mit ihrer Ein- Frau-Show nicht Maschinen und Licht, weder ihre prächtigen Kulissen noch sich selbst ...... ein Streifzug durch die uralte Volksbuchgeschichte, der die Fantasie weckt. Erregt von jenem Spieltrieb, der im Puppentheater zu Hause, der naiv ist, aber nicht kindisch."

Manfred Zelt, Schweriner Volkszeitung vom 27.Oktober 2004


Spielfassung mit Texten von Goethe, Marlowe, Grabbe, Klingemann und Simrock:
Margrit Wischnewski
Musikauswahl: Holger Brüns a.G.

Inszenierung, Ausstattung und Spiel: Margrit Wischnewski

Premiere: 22. Oktober 2004, Puppentheater im E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters

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