„Frau Holle“



Jahr: 2013

ohne Fleiß … kein goldenes Kleid, das Kindermärchen der Brüder Grimm, gespielt mit Handpuppen

18 jahre alt war Henriette Dorothea Wild, als sie Wilhelm Grimm, ihrem späteren Ehemann, 1811 das Märchen von der Witwe und ihren Töchtern, der Fleißigen, Guten und Schönen und der Faulen, Bösen und Häßlichen erzählte. Die Faule,Böse und Häßliche, die leibliche Tochter, durfte Tag und Nacht im Bett liegen und faulenzen und so laut schnarchen, daß sich die Frau Igel die Igelohren zuhalten und der Hahn ganz laut krähen muß, damit man ihn überhaupt hört, morgens um 6! Frau Igel ist hinzuerfunden, aber den Hahn, den gibt es im Märchen, ja und überhaupt wird die Geschichte genau so gespielt, wie sie „Dorthchen“ Wild 1811 erzählte: vom fleißigen und schönen Mädchen, das der Spule nach in den Brunnen springen muß, bei der Frau Holle fleißig arbeitet und reich belohnt nach Hause zurückkehrt, vom Hahn mit: „Kikeriki, unsere Goldmarie ist wieder hiee!“ lautstark begrüßt wird. Natürlich springt auch die Faule, Böse und Häßliche in den Brunnen, bekommt aber dann, was sie verdient: Pech! Pech! Pech! Deshalb wird sie auch Pechmarie genannt, … denn: nur wenn man fleißig ist, gibt’s den Goldregen und das Goldkleid und vielleicht … auch noch … einen Goldprinzen dazu??

Text-, Spielfassung, Regie und Ausstattung: Margrit Wischnewski
Spiel: Margrit Wischnewski

Premiere 2013, Puppentheater KINNINGSHUS

für Alle ab 5

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